HPV-Information und Nachsorge
Mit individuell geplanten Diagnose- und Behandlungsprozessen bieten wir zuverlässige und qualifizierte Unterstützung in allen Bereichen unserer Gesundheitsdienstleistungen.
HPV ist ein Virus mit mehr als 100 verschiedenen Typen. Obwohl die meisten HPV-Typen harmlos sind, verursachen etwa 40 HPV-Typen Infektionen im Genitalbereich. Internationale Quellen geben an, dass sich etwa 80 % der Frauen und Männer im Laufe ihres Lebens auf irgendeine Weise mit HPV infizieren. Unter den HPV-Typen sind insbesondere die Typen 6 und 11 für Genitalwarzen verantwortlich. Einige HPV-Typen gelten hinsichtlich Krebs als risikoreich; die Typen 16, 18, 31, 33, 35, 39, 45, 51, 52, 56, 58, 59 und 68 gehören zu dieser Gruppe. Die risikoreichsten Typen sind 16 und 18; es wurde berichtet, dass sich bei 20 % der Fälle mit diesen HPV-Typen innerhalb von 10 Jahren Gebärmutterhalskrebs entwickelt. Studien haben gezeigt, dass HPV für 70 % der Gebärmutterhalskrebserkrankungen verantwortlich ist.
Die derzeit in unserem Land verfügbaren Impfstoffe sind bivalent (gegen HPV-Typen 16 und 18) und quadrivalent (gegen HPV-Typen 6, 11, 16 und 18). Wenn eine Person bereits mit allen diesen Typen in Kontakt gekommen ist, ist die Impfung nicht geeignet. Es wird erwartet, dass in naher Zukunft auch in unserem Land ein Impfstoff gegen 9 HPV-Typen verfügbar sein wird.
Die HPV-Impfung schützt nicht vollständig vor Gebärmutterhalskrebs. Regelmäßige Pap-Abstrich-Kontrollen müssen unbedingt fortgesetzt werden.
Der wichtigste Punkt, den man beachten sollte, ist folgender: HPV ist im Allgemeinen absolut nichts, wofür man sich schämen oder wovor man Angst haben müsste. Wenn HPV vorhanden ist, sind ärztliche Kontrollen, die Festlegung der notwendigen Behandlungsmethode und regelmäßige Nachuntersuchungen unbedingt erforderlich.