Wussten Sie, dass eine jährliche gynäkologische Untersuchung und ein Pap-Abstrich nach Beginn des Sexuallebens die Todesfälle durch Gebärmutterhalskrebs um 50 % senken können? Heute gilt weltweit: GEBÄRMUTTERHALSKREBS KANN VERHINDERT WERDEN.
Der Pap-Test dient dazu, Krebsvorstufen am Gebärmutterhals zu erkennen. Er wird sexuell aktiven Frauen über 18 Jahren einmal jährlich empfohlen.
Bei Frauen mit HSV- oder HPV-Infektionen oder bereits festgestellten Zellveränderungen (CIN) sollte der Test alle 6 Monate durchgeführt werden.
Der Test ist einfach und schmerzlos. Während der gynäkologischen Untersuchung werden mit einer kleinen Bürste Zellen vom Gebärmutterhals entnommen und untersucht. Mit der ThinPrep-Methode kann außerdem der HPV-Typ bestimmt werden.
Der beste Zeitpunkt für den Test ist die Woche nach der Menstruation. In den 2–3 Tagen davor sollten kein Geschlechtsverkehr, keine Vaginalcremes oder Scheidenspülungen erfolgen.
Auch in den Wechseljahren sollte der Pap-Test neben Mammographie und Knochendichtemessung nicht vergessen werden. Falls vor der Schwangerschaft kein Pap-Test gemacht wurde, wird er auch zu Beginn der Schwangerschaft empfohlen.
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