İrenbe
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Wir wollten unbedingt, dass die seit vielen Jahren bei İRENBE tätige Krankenschwester Emine in diesem Magazin vertreten ist und ihre Geschichte mit Ihnen teilt. Warum? Weil sie eine besondere Mutter ist. Sie ist eine starke Mutter und zugleich mit ihrem Kampf eine vorbildliche Mutter… Hier ist die Geschichte der lieben Krankenschwester Emine, die zwei wunderbare Töchter hat und ihr Herz mit aller Aufrichtigkeit öffnet…

Wie würden Sie Mutterschaft beschreiben?

Mutterschaft ist für mich wie Glück, Traurigkeit, Angst, Sorge und Geduld, die im Haus ständig Hand in Hand unterwegs sind… Denn ich bin die Mutter von zwei Töchtern, von denen eine behindert ist. Meine große Tochter ist 14 Jahre alt, autistisch und hat eine neuromotorische Entwicklungsverzögerung. Mit ihr habe ich immer die Spitze meiner Mutterschaft erlebt. Ich habe sehr gut gelernt, was es bedeutet, mutig zu sein, geduldig zu sein und leider auch zu akzeptieren. Meine 2-jährige Tochter hingegen wurde der Grund meines Lebens, indem sie Gefühle zurückbrachte, von denen ich dachte: „Sie sind für mich jetzt sehr weit entfernt“. Auch wenn Mutterschaft mir ein Gefühlschaos beschert, weiß ich, dass ich selbst auch die Lösung bin.

Wie haben Sie sich für ein zweites Kind entschieden?

Viele Jahre lang haben wir überhaupt nicht daran gedacht. Es war eine schwierige Entscheidung. Wir hatten immer Angst, dass sich das Gleiche wiederholen könnte. Jahrelang haben wir uns nur auf ihre Behandlung konzentriert und gehofft, dass sie eines Tages gesund wird, daher kam das Thema eines zweiten Kindes nie auf. Und trotz allem haben wir uns nach 10 Jahren entschieden, ein Geschwisterkind zu bekommen. Und Gott sei Dank ist alles gut verlaufen und unser zweites Kind wurde gesund geboren.

Wie schaffen Sie es als berufstätige Mutter, Zeit für sie zu finden? Was machen Sie gerne zusammen?

Wie jede berufstätige Mutter habe ich natürlich meine Schwierigkeiten. Denn beide leben in ganz unterschiedlichen Welten. Die Dinge, die sie glücklich machen, ihnen Freude bereiten oder sie wütend machen, sind völlig unterschiedlich. Auch wenn wir oft individuell Zeit verbringen müssen, spielen wir sehr gerne zusammen Ball, schauen Zeichentrickfilme und reisen gemeinsam.

Sie sind seit vielen Jahren Krankenschwester bei İrenbe. Können Sie sich als Mutter besonders in Patientinnen während der IVF-Behandlung hineinversetzen? Möchten Sie dazu etwas sagen?

Ich bin auch ein Mitglied der İrenbe-Familie und sehr glücklich, hier zu sein. „Empathie“ ist in unserem Beruf unverzichtbar… Ich habe vor meiner zweiten Tochter ebenfalls einen Schwangerschaftsverlust erlebt. Das hat unser ohnehin trauriges Leben noch tiefer beeinflusst. Gerade durch diese Erfahrungen können wir die Freude, Traurigkeit und Enttäuschungen unserer Patientinnen besser verstehen. Wir sind gemeinsam in guten wie in schlechten Zeiten…

Diese Behandlungen sind lang, sehr mühsam und erfordern Geduld. Manchmal enden sie mit Freude, manchmal mit Traurigkeit. Egal was passiert, wir dürfen die Hoffnung niemals verlieren.

Was sind Ihre Zukunftsträume für Berrak und Derin Irmak?

Für Selin Berrak habe ich eigentlich sehr große Träume, aber leider sind sie schwer zu verwirklichen… Ich denke, alle Eltern in meiner Situation würden so denken. Für sie wünsche ich mir nur, dass sie gesund ist und immer guten Menschen begegnet.

Derin Irmak; vielleicht lade ich ihr die schwierigste Aufgabe auf. Ich hoffe, dass sie niemals die Hand ihrer Schwester loslässt. Natürlich ist es ihr Leben, ihre Entscheidung… Wie jede Mutter wünsche ich mir vor allem, dass sie gesund bleiben und niemals Werte wie Liebe und Respekt verlieren.